Wählen Frauen das falsche Studium?

Letzte Woche gab’s auf diestandard.at einen interessanten Artikel über die Studienwahl von Frauen, in dem unter Anderem zu lesen war, dass Förderungsversuche für einen Zuwachs von Frauen in den sogenannten MINT-Studien (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bisher kaum Wirkung zeigen, und sich Frauen stattdessen weiterhin überwiegend für geisteswissenschaftliche Studien entscheiden. Problematisch ist dies insofern, als dass geisteswissenschaftliche Absolvent*innen beim Berufseinstieg häufiger mit atypischen Beschäftigungsverhältnissen konfrontiert sind und es für sie daher schwieriger ist, eine stabile Berufslaufbahn zu beginnen. Darüberhinaus wird sich aufgrund wachsender Absolvent*innenzahlen die Arbeitsmarktsituation für Geisteswissenschaftler weiter verschärfen, da hier, im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, das Angebot für Arbeitskräfte höher als die Nachfrage ist. Und last but not least stellt sich natürlich auch die Frage, warum die Förderungsversuche für mehr Frauen in technischen Berufen bisher nicht so wirklich fruchten.

Dazu einige Gedanken meinerseits:

Zunächst einmal glaube ich, dass die Enttäuschung ob der erfolglosen Förderung verfrüht ist. Förderung schön und gut – die Überzeugung, dass Buben in Mathe besser sind und Mädchen dafür sprachbegabter, hält sich denoch nach wie vor hartnäckig und geistert weiterhin durch unsere Schulen, sowie Lehrer-, Eltern- und Kinderköpfe. Mädchen gezielt zu fördern muß auch Hand in Hand mit der Überzeugung gehen, dass es sich dabei nicht um atypische Talente handelt, sonder dass Mädchen in diesem Bereich das gleiche Potential haben wie Buben.

Ich komme hier nicht umhin, ein weiteres Mal das Buch „The Truth About Girls and Boys“ von Caryl Rivers und Rosalind C. Barnett zu empfehlen, die sich darin auch dieser Problematik eingehend widmen. In ihren Analysen kommen sie dabei zu dem Schluß, dass gutes Abschneiden bei mathematischen Aufgaben bei Buben eher mit angeborenem Talent erklärt wird, während man bei Mädchen mehr der Erklärung zugeneigt ist, dass sie sich besonders angestrengt hätten. Interessant wäre außerdem auch noch, wie diese Förderungsversuche genau aussehen, denn der Fachverband der Chemischen Industrie zeichnet sich beispielsweise nicht gerade durch Fortschrittlichkeit in der Darstellung von Frauen aus, wenn mensch sich dessen aktuelle Werbekampagne ansieht.

Ich bin eine Frau und schaue deswegen lieber lächeln in die Kamera, statt auf das, was wir grade machen. Ach ja und meine Brille brauch ich auch nicht unbedingt...

Ich bin eine Frau und schaue deswegen lieber lächelnd in die Kamera statt auf unser Experiment. Ach ja und meine Brille brauch ich auch nicht unbedingt…

In den Kommentaren zu dem Artikel wird weiters noch eine interessante Frage aufgeworfen, und zwar wird in den Raum gestellt, dass sich Männer im Gegensatz zu Frauen eher für Berufe entscheiden, welche „große Karrierechancen“ und ein hohes Gehalt versprechen. Im Gegensatz dazu entscheiden sich Frauen angeblich eher für jene Studien, die sie interessieren, unabhängig der Karriereaussichten in diesem Bereich. Dieser Gedanke ist meiner Meinung nach nicht völlig von der Hand zu weisen. Männliche Stereotypen gehen nach wie vor in die Richtung des Mannes als „Ernährer der Familie“ und die Idee, dass Männer bei ihrer Studienwahl einen größeren Druck verspüren, karrieretechnischen Überlegungen nachzugeben, ist nicht unwahrscheinlich. Interessant wäre hierzu eine Befragung, warum sich Studierende für ihr Studium entschieden haben, und vor allem die Frage, wie relevant zukünftige Karrierechancen dabei waren.

Zu guterletzt gibt es in diesem Zusammenhang aber noch etwas ganz Grundlegendes zu kritisieren, nämlich die Arbeitsbedingungen geisteswissenschaftlicher Absolvent*innen als solche und deren gesellschaftspolitische Relevanz. Neben der Frage, warum sich so viele Frauen für geisteswissenschaftliche Studien entscheiden, wäre nämlich auch jene sehr wichtig, warum diesen Berufslaufbahnen so wenig Bedeutung zugemessen wird und warum gerade hier prekäre Arbeitsverhältnisse an der Tagesordnung sind. Leider spiegelt sich hier die Einstellung wider, dass es sich bei den Geisteswissenschaften um mehr oder weniger nutzlose Luxusfächer ohne wirklichen Wert (Stichwort Kaputtsparen der Universitäten) handelt und mensch quasi selbst schuld ist, wenn sich nach dem Studium kein geeigneter Arbeitsplatz finden läßt. Dass die Geisteswissenschaften für das Funktionieren komplexer Gesellschaften aber ebenso wichtig sind wie die Naturwissenschaften, wird dabei gerne übersehen.

Einen schönen Start in die Woche wünscht schokomuffin (die sich aus Interesse für ein geisteswissenschaftliches Studium entschieden hat, und dies nicht bereut).

19 thoughts on “Wählen Frauen das falsche Studium?

  1. Ich lasse wieder heute meinen besonderes ätzenden Teil heraus, aber mir ist danach. Wir leben in einer schönen leistungslosen Wohlstandsgesellschaft, die nicht durch unsere eigene Leistung, sondern durch Handel, Investitionen mit Geld und Schulden auf Kosten der nächsten Generationen finanziert wird. Wer will heute schon Bauer sein, der von Wetter und Ernte abhängig ist oder LKW Fernfahrer, der uns die Waren liefert, die wir konsumieren wollen oder türkischer Bäcker, der von früh bis spät in seiner Bäckerei stehen will. Nein der leistungslose Wohlstand ist viel angenehmer und sich den hohen Künsten zu widmen viel edel und schöner, deswegen sind wir auch gegen Zwangsdienst beim Österreichischen Bundesheer. Wir mögen unsere geliebten regierenden hohen Beamten, Richter, Lehrer und Staatsanwälte, die im Finanzminsterium Salzburg viel Geld durch Zinswetten gemacht haben und damit die Realwirtschaft destabiliseren. (Ist doch egal ob ein LKW-Fernfahrer oder türkischer Bäcker, die uns jeden Tag versorgen weniger verdienen) Wir zahlen unseren geliebten Beamte schöne leistungslose Ruhegenüsse von > 2.000€ netto, eine Summe von der der türkische Bäcker oder Fernfahrer, die unsere Gesellschaft täglich versorgen nur träumen können. Diejenige Beamten die mit ihren fürstlichen Ruhegenüssen > 3000,-€ netto verdienen, haben genug Geld zum Zocken oder zum investieren. Vielleicht investieren sie ja in luxemburgische Hedgefonds, bei ein par weiß ich es sicher sogar oder in französische Atomlobbyaktien oder malische Uranminen. Hätten wir ein Berufsheer, dann könnten jetzt schon hoch professionelle ausgebildete Soldaten (wir sind ja gegen Zwangsdienst) unsere geschätzten französischen Nachbarn bei der Hilfe für Mali unterstützen. Böse Zungen sagen, dass Gadafi Söldner, die jetzt nach Sturz des Diktators eine neue Aufgabe als Briganten suchen gemeinsame Sache mit den islamistischen Tuaregg-Stämmen im Norden Malis machen. Wir haben sogar eine UN-Resolution diesmal sogar mit der sofortigen Einwilligung der Chinesen und Russen. Böse Zungen sagen, dass dort einige Leute murren, weil manche nicht so glücklich über die Ehre dort waren, in den Uranminen mit unzureichendem Schutz bei der Wüstenhitze radioaktives Uran abzubauen. Aber das brauchen die sozialistischen Franzosen doch damit sie weiter mit 60 in die Pension ohne viel Leistung gehen können. Keine Angst, ich denke, dass die Gadafi Briganten auch nur andere in die Mine schicken werden um selber etwas Profit von der Uranmine als neue Warlords kassieren zu können. Damit es nicht so brutal aber aussieht, ist es offiziell eine edle Mission für die Rechte der Frau im Islam, die dann kein falsches Studium mehr wählen kann, sagt man hier.
    Nichts desto trotz studieren auch in vielen islamischen Ländern besonders in Tunesien viele Frauen (und auch Männer).
    Deswegen ist in Tunesien, die beste der arabischen Revolutionen gelungen, beginnend mit einem hochgelehrten und Studierten, der als Obsthändler kein Geld verdienen konnte, weil ihm die Polizei das letzte Geld wegnahm.
    Und dank anonymous.
    Also vielleicht sind viele gebildete Personen auch mit dem falschen Studium doch nicht so schlecht!

    • Puha, da weiß ich gar nicht, worauf ich als erstes eingehen soll :) Aber mal noch so ein paar Gedanken dazu…
      Zunächst mal krankt unsere Gesellschaft schon mal daran, dass Vollbeschäftigung immer noch als die heilige Kuh angebetet wird, und dabei aber gleichzeitig immer mehr Arbeiten von Maschinen erledigt wird. Einen spannenden Artikel mit Video über Roboter in Fabriken gibt es hier:
      http://motherboard.vice.com/blog/apple-google-facebook-and-amazon-are-worth-1-trillion-but-only-15000-jobs-its-time-to-reexamine-the-future-of-work
      Es wär nicht notwendig, dass Menschen den ganzen Tag hackeln, aber nach wie vor gibt’s einen „Fleiß-Fetischismus“ und jenen, die andere Lebens- und Erwerbskonzepte andenken, wirft man vor, nur das süße Leben in der sozialen Hängematte propagieren zu wollen (siehe die Debatte zum Grundeinkommen). Es wäre durchaus möglich, eine Gesellschaft zu erschaffen, wo der Wohlstand gleichmäßig verteilt ist und sich niemand dabei kaputt hackeln müßte.

      Weiters: Einen kleinen Bauernhof zu haben kann ich mir sehr gut vorstellen, und werd ich in einem späteren Abschnitt meines Lebens vielleicht auch tun. Derzeit suche ich nach einem Community-Garten Projekt in meiner Umgebung. Mich interessieren zwar die Geisteswissenschaften wahnsinnig, aber ich find’s auch spannend selbst was zu erschaffen, was mehr mit den Händen als mit dem Kopf zu tun hat. Und ich kenne einige Menschen, denen es ähnlich geht. Ich glaube, was die Menschen daran abschreckt, Bauer oder Bäcker zu werden, ich nicht die Tätigkeit an sich, sondern dass man sich halt dann ganz dafür entscheiden muß, sowie die schlechten Arbeitsbedingungen. Und ja, dass man nicht so viel damit verdient. Wenn aber Geld nicht mehr an Arbeiten gekoppelt ist, können sich die Menschen mit dem beschäftigen, was sie interessiert. Ich würde dann zum Beispiel einen kleinen Bauernhof haben und mich nebenbei mit den Geisteswissenschaften beschäftigen und weiterhin darüber bloggen oder so ;)

      • Schau Mädel,
        die Technisierung ist nur ein kleiner Punkt, wo sind bei uns Textilfabriken, Elektronikfabriken, wo wird dein Smartphone hergestellt? Arbeit gibt es in der Realwirtschaft, immer nur dort wo Geld investiert wird. Und wer macht die Hackn, die die Chinesen nicht machen wollen? Die Tibeter haben die große Ehre, jetzt in China auch sozialistisch arbeiten zu dürfen, sowie die Farbigen die Ehre haben Uran für uns abzubauen. Und damit solche Leute, wie ihr hoch geistig in Wohlstand diskutieren könnt, muss halt jemand die Dreckshackn machen und Euch vor der Wahrheit schützen. Das sind die Soldaten, die schauen, dass das Uran nicht in falsche Hände kommt und die schauen, dass die Minenarbeiter wieder spuren. Das sind die Nachrichtendienste und the intelligence, die über euch wachen während ihr schläft. Damit solche rechtschaffene Leute, wie ihr eine edle und schöne Traumwelt haben dürft, muss es auch die unedlen geben, die Dreck Arbeit verrichten. Glaub mir, es ist so das beste.

      • Also erstens mal mag ich die Anrede „Schau Mädel“ schon mal gar nicht, ich red dich auch nicht mit „Schau Bub“ an. Die Attitude „ich versteh alles, weiß alles und erklär den andern die Welt“ mag ich auch nicht so besonders. Ich befaß mich sehr viel damit, wie die Welt funktioniert und fühle mich nicht von der Wahrheit abgeschirmt, wie du schreibst.
        Die Hackn wird langsam wieder zurückkommen, nur werden sie dann wie’s aussieht Roboter verrichten, denn mittlerweile konkurrieren diese mit Arbeitskräften in Billigländern. Das Wirtschaftssystem so wie es jetzt läuft ist scheiße, keine Frage, aber das mindert nicht den Wert des Nachdenkens über die Gesellschaft. Jedenfalls einer Gesellschaft, die erstrebenswert ist. Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht ganz, wovon du mich überzeugen möchtest. Geisteswissenschaften werden in unserer Gesellschft gering geschätzt weil sie in diesem System kaum sichtbaren Wert bringen, aber das System ist ja an sich scheiße… da sind wir uns ja wie’s aussieht einig. „solche rechtschaffenen Leute wie ihr“ und „glaubt mir es ist besser so“…. aus deinen Zeilen trieft die Überheblichkeit, und auf sowas steh ich gar nicht.

      • Hallo Schokomuffin, ich würde es als sehr kumpelhaft ansehen, wenn mich ein Mädel mit „Hallo Bub“ oder „Schau Bub“ anspricht. Finde es schade, dass das nur einmal eine Frau so gemacht hat. Woraus schließt du, dass die Hackn langsam zurückkommt? Was machst du dafür, dass die Hackn langsam zurückkommt?
        Ich habe dich absichtlich etwas provoziert, um zu sehen, wie wichtig dir das Thema wirklich ist und habe gesehen, dass es dir sehr wichtig ist. Wenn dein Ego nur im Vordergrund gestanden wäre, hättest du nicht reagiert. Ich will dich von gar nichts überzeugen, ich will niemanden überzeugen, ich will dass die Leute denken.
        Ich weiß nicht, ob du meinen Artikel auf Bernhard Jennys Blog zum Thema Unis kennst:
        http://bernhardjenny.wordpress.com/2012/10/02/diebildungistverraten/

      • Ist okay, wenn du diese Anrede magst, ich selbst impliziere bei „Mädel“ oder „Burscherl“ ein bestimmtes Maß an Herablassung. Auch, weil bei Frauen das Wort „Mädchen“ auch noch in einem Alter verwendet wird, wo niemand einen Mann mehr Junge nennen würde. Daher bitte nicht sofort von dir auf andere schließen.
        Ich persönlich mache in der Tat nicht viel, dass die Hackn wieder zurückkommt, aber das tut nichts zur Sache, sie wird es nämlich wahrscheinlich auch ohne mich tun. (Da, wo es lokale Alternativen gibt, bin ich aber natürlich dafür, diese auch zu konsumieren. In vielen Bereichen gibt’s die nur gar nicht.)
        Hast du das Video gesehen, dass ich gepostet habe? In dem Video geht’s unter anderem darum, dass Maschinen/Roboter immer mehr jene Arbeiten verrichten, die derzeit noch größtenteils von unqualifizierten Arbeitern verrichtet werden, und dabei auch von den Kosten bereits mit niedrigbezahlten Arbeitern in zB Südostasien konkurrieren. Es wird also prognostiziert, dass diese Fabriken wieder zurückkommen, allerdings bringt das den Menschen hier auch nicht viel, wenn dann die Roboter diese Arbeit machen. Die Arbeitsplätze für die Menschen sind trotzdem verloren, weswegen in dem Video auch die Notwendigkeit für eine ganz radikale Umgestaltung der Gesellschaft und eine Neubewertung von Arbeit sowie dem Zusammenhang zwischen Arbeit und Geld betont wird.
        Deinen Artikel kenne ich noch nicht, werde ich aber heute noch lesen. Danke für den Link.

  2. Ich war ungerecht zu den sozialistischen Franzosen, die Atomlobby wird eher von konservativen Politikern bevorzugt. Dennoch sollten wir uns im Klaren sein, woher ein Teil des Wohlstandes in Europa kommt und dass Afrika einfach als Rohstofflager von allen betrachtet wird. (Den Europäern, den Chinesen, den Russen)

  3. Ich arbeite mit Zahlen Analysen, also viel Mathematik. Ich habe das von meiner Mutter gelernt, als ich jung war. Glücklicherweise gefällt es mir. Außerdem habe ich viele andere Interesse auch.. Wenn es mir die Möglichkeit geben würde noch einmal meinen Weg zu wählen und in einer anderen Gesellschaft (existiert nicht) zu leben, dann würde ich etwas anderes arbeiten… In heutiger Zustand ist es aber nicht so schlecht..

    Aus meine Ansicht spielen die Eltern und den Platz wo man aufgewachsen ist (die Wirtschaftslage, die Gesellschaftsregeln und Tendenzen) eine große Rolle. Ich glaube waren die Frauen in der Vergangenheit und noch heute sehr mit den Kinder und Familie beschäftigt statt eine Karriere zu entwickeln und noch dazu dass die Männer sich viel über Erfolg freuen als über alles andere..

    Darüber hinaus, sehr viele Menschen lassen sich von der Gesellschaft steuern und folgen alles was in der Media steht, besonders die Jungen… Deshalb wenn in der Zeitung ein schönes Mädchen ohne Brille und mehr in ihrer Kleidung als in der Aufgaben interessiert erscheint, dann wird es auch so passieren weil soo kool ist.. und es ist soo verdammt gut kool zu sein ;) Aber leider, Schönheit braucht Zeit und mit dem Alter wachsende Bemühung – bleibt nicht so viel Zeit für die Labor Arbeit übrig… Diese Arbeit erfordert viel Übung, Konzentration, Engagement, schlaflose Nächte usw… Und danach die Wahrscheinlichkeit dass du als Frau von einem Mann gewählt sein wird, sehr oft, von deiner Popularität und Schönheit hängt.. Wenn man MINT studiert und gut sein möchte, hat man leider keine Zeit sich sehr viel um diese beide zu kümmern… Hoffentlich werden alle Frauen lesbisch sein und Problem wird gelöst – Ich liebe in Studien motivierte, neugierige Frauen und mit allen anderen Zielen als beliebt zu werden oder nach dem perfekten Körperstyling zu streben!

    • Hello, do you come from the US of UK?
      It’s great to hear, that you study mathematics. Here many young women, that are good in math. in college, often study medicine or chemistry. or biopharmacy but rarely math. or IT.
      I have a special question to you: How is it handled in your country, if 60% of boys and girls wanna study after college e.g. music or history and there is an economic need for nanotechnologists?

      Have a nice dawn, morning, highnoon, afternoon, dusk, evening, late night or midnight, aftermidnight (in what timezone thou ever stay at the moment)

      • Hi! No, Im not from those parts ;) And i didn’t study mathematics, but economics. A friend of mine (woman) has studied that but unfortunately didnt get too far with it. I think she was good but not many opportunities showed up for her. Now she is a translator ;)

        I dont know exactly how they handle that, but as far as i can imagine they would probably offer many public places in the university for nanotechnology and they will have more restrictions for the rest of the universities. In the same time they would probably publish in the media the need for these studies or the multitude of working opportunities. How is it handled in here, if you know?

        A good morning to you also.
        I live in Vienna!

    • Na dann guten morgen, was ist MINT? Noch was Liebesknochen: Wenn alle Frauen lesbisch sind, müssen meine beiden Kinder schwul werden. Auch ein Mann, wie ich der sich sozial engagiert oder auf Demos geht, ist kein guter Vater, wenn er nur an einem Tag am Wochenende mit seinen Kindern was macht und 1 Tag unter der Woche auf sie ganz schaut. Deshalb stehe ich kurz vor der Scheidung. Die Wohnung, die ich erarbeitet und etwas geerbt habe geht an meine Frau und ich kann 650€ min. Alimente zahlen. Zusätzlich brauche ich noch eine Wohnung und habe den Kredit auch noch abzuzahlen für die jetztige Wohnung. 1600€ reine Fixkosten, das heisst ich kann mich nicht mehr engagieren und muss 2000€ Minimum verdienen, wenn ich auch ab- und zu esse und telefoniere. Das ist ein Bruttogehalt von 3200,-€ mein AG muss für mich 4,901€ reine Personalkosten im Monat zahlen, dass heisst ich muss ihm im worst case 7.000,-€ fix einspielen, damit sein Unternehmen zumindest keinen Verlust macht. Live sucks!

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