Gedanken eines Tomboys

Zu definieren, was Tomboys genau sind, ist nicht so einfach, aber jede(r) hat wohl eine bestimmte Vorstellung davon. Ich jedenfalls identifiziere mich manchmal als Tomboy. Ich habe kurze Haare, trage am liebsten baggy Cargohosen und T-Shirts, und werde ziemlich regelmäßig alle paar Monate mal von irgendjemandem für einen Jungen gehalten. Zuletzt wieder vor ein paar Wochen, als ich mit meinem Vater abendessen war. „Ah, Sie sind heute mit ihrem Sohn da.“ – „Nein, das ist meine Tochter.“ Die Leute sind dann immer ganz betreten, wenn man sie korrigiert. Ich finde es lustig. Nicht, weil ich etwa so gerne wirklich ein Junge wäre, sondern weil es mir einfach Spaß macht, andere Leute gendermindzufucken.

Als ich ein Kind war, war das anders. Da hatte ich auch eine Zeitlang kurze Haare, wollte ein Junge sein und bin jedesmal vor Stolz übergeschäumt, wenn jemand dachte, ich wäre einer. Und in den Zeiten, wo ich nicht wie einer aussah, definierte ich mich dennoch vorrangig über meine Begeisterung für „mädchenuntypische“ Dinge. Ich mochte Piraten und Indianer, Spielzeugschwerter und -pistolen, Superheldencomics, auf Bäume zu klettern, und spielte im Garten meiner Oma imaginäre Heldenabenteuer. „Mädchensachen“ fand ich doof und als in der Volksschule sowohl Mädchen als auch Buben jeweils ein halbes Jahr lang Werken und Handarbeiten machen mußten, machte ich darüber einen größeren Aufstand als die Buben. Die fanden es teilweise sogar ganz nett zu nähen. Ich empfand es als Zumutung.

Nachdem sich mein Tomboy einige Jahre lang nach innen zurückgezogen hatte, begann ich diese Seite an mir wieder voll auszuleben als mir klarwurde, dass ich ganz wirklich und tatsächlich auf Frauen stehe. Endlich hatte ich das Gefühl, mich auch so anziehen zu können wie ich wollte und damit begann das „immer wieder für einen Jungen gehalten werden“ aufs Neue.

Was damit allerdings leider auch begann: Ein gewisses sexistisches Verhalten meinerseits, das mir erst später im Rückblick bewußt wurde. Beispielsweise riss ich mit männlichen Freunden oder Bekannten auch gerne den einen oder anderen frauenfeindlichen Witz. Keine wirklich schlimmen Witze, aber halt solche in die Richtung wie anstrengend oder kompliziert Frauen denn nicht sind. Warum tat ich das? Rückblickend wollte ich wohl „zu den Jungs“ dazugehören und ließ mich dadurch auf ihre Art und Weisen ein. Und Stichwort „wie Frauen sind“ – ich begann auch, mich in meiner Identität von Frauen zu distanzieren und manchmal von Frauen zu sprechen, als ob ich nicht selbst auch eine wäre.

„Ich fühle mich nicht als Frau“ begann ich oft zu sagen. Während dieser Satz immer noch zutrifft, sage ich ihn mittlerweile aus einer anderen Motivation heraus. Ich fühle mich tatsächlich nicht als Frau, und zwar deswegen, weil ich nicht weiß, wie sich das anfühlen soll. Das gleiche gilt auch für „sich wie ein Mann“ zu fühlen. Was bitteschön soll das denn schon heißen? Ich verstehe es auf einer körperlichen Ebene, wenn man mit Teilen des eigenen Körpers unzufrieden ist, aber nicht auf einer inneren Ebene. Ich fühle mich weder als Frau noch als Mann, sondern höchstens als Mensch (und manchmal nicht einmal das).

Allerdings habe ich mittlerweile, im Gegensatz zu früheren Jahren, auch kein Problem mehr damit, mich als Frau zu deklarieren. Die Vielfalt und diversen Spielarten der biologischen Geschlechter mal außen vor gehalten, in der aktuellen Kategorisierung gelte ich als Frau und während das für mich selbst nichts bedeutet, bedeutet es im Zusammenspiel mit der Gesellschaft sehr wohl etwas. Sexismus gegen Frauen ist nach wie vor gang und gäbe und so lange es diesen gibt, solange ist es meiner Meinung nach wichtig, hier solidarisch zu sein. Dies stellt für mich keinen Gegensatz zu meiner sehr queeren Einstellung dar – im Gegenteil. Gerade weil ich mich mit so vielem nicht identifiziere, was als „frauentypisch“ angesehen wird, trage ich mit Begeisterung dazu bei, die Grenzen von Geschlecht zu sprengen und zu verschieben und neu zu formen. Mir wurde klar, dass ich nicht mit dem Wort „Frau“ an sich ein Problem habe, sondern vielmehr mit den gesellschaftlich dominanten Bildern von Frauen – ob diese nun positiv oder negativ sein mögen (ich  persönlich kann mit einer Idealisierung von Weiblichkeit als friedlicher, nährender oder was auch immer ebensowenig anfangen wie mit negativen Stereotypen).

Mir ist natürlich klar, dass dies meine eigene, ganz persönliche Erfahrung und Sicht der Dinge darstellt und dass andere Menschen völlig andere Erlebnisse mit Geschlecht gemacht haben, die alle ebenso legitim sind. Aber mir ist bewußt geworden, dass mensch als Tomboy oder anders definierte eher „maskuline“ Frau manchmal dazu tendiert, spezielle Formen von männerspezifischem Sexismus unkritisch zu übernehmen und dass es wichtig ist, hier beim eigenen Verhalten aufmerksam zu bleiben. Früher fand ich Puppen doof. Mittlerweile weiß ich, dass nicht Puppen an sich schlechter sind als Actionfiguren, sondern dass lediglich der gesellschaftliche Druck auf Kinder, das „richtige“ Spielzeug zu wählen, schlecht ist. Früher hab ich gerne mit den Jungs über Frauen gewitzelt. Mittlerweile weiß ich, dass mich das nicht besser oder cooler macht, sondern ziehe es vor, das Bild anderer Leute davon, wie Frauen angeblich sind, aufzwühlen und zu zerstören. Ich definiere mich zwar manchmal (noch) als Tomboy, aber dabei träume ich bereits auch von einer Gesellschaft, in der der Begriff „mädchenuntypisch“ längst verschwunden ist.

Einen schönen sonnigen Start in die Woche wünscht
schokomuffin

16 thoughts on “Gedanken eines Tomboys

  1. sehr interessanter artikel! ich habe mich schon oft gefragt woran es liegt, dass auffällig viele menschen, die später „lesbisch“ sind (wenn wir schon dabei sind in frage zu stellen, was es denn eigentlich zu bedeuten hat „eine frau“ zu sein, müssen die gänsefüßchen auch bei „lesbisch“ her) als kinder tomboys waren/buben sein wollten. ich weiß, dass bei vielen die alarmglocken losgehen, wenn sich irgendwer einer biologistischen argumentation verdächtig macht, aber mich persönlich interessiert das was IST (vielleicht ist) und ich sehe keine gefahr darin auch biologische/hormonelle erklärungen in betracht zu ziehen. deswegen ist ja nicht sofort irgendetwas determiniert. mein bruder zb hat bevorzugt ketten getragen, sich die fingernägel lackiert, oft genug mit puppen gespielt und war generell eher ein träumer und ist heute „hetero“ und keineswegs „feminin“. ich dagegen war genau ein solcher tomboy, wollte eine zeit lang unbedingt ein bub sein, so sehr, dass ich mir selbst sogar die haare abgeschnitten habe und darauf bestand „robert“ genannt zu werden (was meine eltern und alle nachbarInnen freundlicherweise sogar taten!!).

    mir ist im laufe der zeit nur aufgefallen, dass ich kaum eine lesbe kenne, die nicht in irgendeiner weise so eine phase in der kindheit hatte. abseits von hormonellen erklärungen, die ja eh eher schlecht als recht zu halten sind, hätte ich da noch die theorie, dass man die eigene sexuelle orientierung unbewusst oder bewusst schon als kind spürt. und da man in einer heterosexuellen welt keine vorbilder hat, die dem kind zeigen, dass eine frau zu sein und eine andere frau zu lieben sich nicht ausschließt, erschafft man vielleicht ein neues ich mit dem diese sexuelle neigung vereinbar ist. dann lernt man vielleicht auch noch die anderen vorzüge dieses neuen ichs kennen wie im dreck spielen, abenteuer bestehen, raufen können…und empfindet das ohnehin als besser.

    warum ist es so, dass sich vorrangig jene mädchen gegen das klassische mädchenbild auflehnen, die im erwachsenenleben lesbisch sind? ich weiß, dass ich mich hier hochgradig im feld meiner persönlichen erfahrung bewege und deswegen möglicherweise die voraussetzung meiner argumentation nicht stimmt – könnte ja sein, dass genauso viele „später-hetero-mädchen“ sich gegen dieses bild wehren und ähnliche zeichen setzen. ich weiß nur einfach, dass eines der ersten dinge, als ich begann mich in der lesbenszene zu bewegen, die mir stark auffielen war, dass von noch jeder lesbe mit der ich kontakt hatte, diese tomboy-geschichte kam. es ist einfach auffällig und ich frage mich, vorausgesetzt dieser eindruck stimmt mit der objektiven realität überein, warum das so ist.

    • Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es unter Lesben tatsächlich mehr Tomboys gibt, sondern dass dies hier einfach akzeptierter ist, weil Lesben eben nicht der Heteronormativität unterliegen. Ich habe im Zuge meiner Diplomarbeit zu diesem Thema einige Studien gelesen, und bei diesen berichteten 50% aller Frauen davon, als Kind ein Tomboy gewesen zu sein. Anstatt einer Nischenidentität ist also „Tomboyismus“ unter Mädchen ein weitverbreitetes Phänomen (wobei die Grenzen hier ja schwierig zu setzen sind, ab wann jemand ein Tomboy ist).

      Sehr viele Mädchen legen dieses Verhalten dann allerdings ab, sobald sie in die Pubertät kommen und das Gefühl bekommen, für Buben interessant sein zu wollen. Hier wird ein Tomboy zu sein, dann als unvorteilhaft empfunden. Ich denke da Lesben dieses Problem nicht haben, weil es hier mehr Freiheit für das individuelle Gender-Gefühl gibt, bleiben lesbische Tomboys auch Tomboys.

      • Total interessantes Thema und super Kommentare, mir schiessen gerade eine Million Gedanken dazu durch den Kopf, deshalb kondensiere ich erstmal nur eine Antwort auf diesen Kommentar heraus:
        Ja, das Argument bzgl. Heteronormativitaet klingt fuer mich schluessig. Wahrscheinlich gibt es aehnlich viele Kindheits-Tomboys, nur wird das vielen heterosexuellen (leider) von der Gesellschaft zumindest indirekt abgewoehnt, was vermutlich auch daran liegt, dass die Meinung herrscht, es gaebe kaum Maenner, die Tomboys moegen. Tatsaechlich glaube ich, dass auch das daran liegt, dass entsprechender gesellschaftlicher Druck ausgeuebt wird, denn vom stereotypen „richtigen“ Mann wird erwartet, dass er stereotype „richtige“ Frauen bevorzugt. Da beisst sich also die Katze teufelskreisartig in den eigenen Schwanz.
        Jedenfalls ist es schade, dass vielen Frauen der „Tomboyismus“ (haha, welch Wortkreation :D) abgewoehnt wird, weil sich auch da im Prinzip wieder alte, starre Rollenbilder gegenueber der Freiheit, sich unabhaengig vom Geschlecht fuer alles Moegliche interessieren zu duerfen, durchsetzen.

    • Wenn ich so an meinen Bekanntenkreis denke, fallen mir auch viele Frauen ein, die heterosexuell sind und entweder als Kinder auch Tomboys waren bzw. auch jetzt nicht besonders feminin sind.

  2. Hey ho!

    Super Artikel oben und super Kommentar unten :-)

    Also ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass es durchaus auch Frauen gibt, die nie Tomboys waren und trotzdem lesbisch sind. Ich gehöre allerdings auch zu jenen Frauen, die wie im oberen Artikel beschrieben nichts mit den „Mädchenkram“ anfangen konnte.

    Was mich in letzter Zeit beschäftigt hat und was ich hier gerne zur Diskussion stellen würde ist folgende, natürlich absolut subjektive Erfahrung:

    Ich fühle mich an manchen Tagen in „Frauenkleidern“ wahnsinnig unwohl und würde am Liebsten alles was mich als „heterosexuelle Frau“ wahrnehmbar macht verstecken. Der Grund: Ich habe keine Lust auf blöde Meldungen und Blicke von Männern. Bei manchen Outfits geht es an manchen Tagen sogar so weit, dass ich das Gefühl habe auf meiner Stirn steht in fetten Lettern „Opfer“ geschrieben, sprich es wäre ein leichtes über mich herzufallen.

    Das nur mal zum Einstieg.

    Jetzt meine vollkommen subjetive und persönliche Theorie: Trage ich als Frau, die sich selbst als Lesbe deklariert, deswegen vorzugsweise Sachen die Männer gar nicht anziehen eben weil ich zwar auf Frauen wirken möchte aber ums verrecken nicht auf Männer wirken möchte? Und würe dich in einer Welt in der ich eben nicht fürchten muss, blöd begrapscht, angemacht oder sonst irgendwelchen sexistischen Übergriffen ausgesetzt zu sein, vielleicht auch mit Reizen spielen, die so manche Femme/heterosexuell gelesene Frau drauf hat?

    Ich weiß, es ist zu hinterfragen was Frau oder Mann typsicherweise ausmacht und ob es denn überhaupt erstrebenswert ist sowas zu machen.

    Wie wird das von anderen Menschen wahrgenommen?

    • Spannende Frage. Ergänzend dazu frage ich mich: Würde ich vielleicht auch gerne „Frauenkleider“ tragen, wenn diese nicht als „feminin“ gelten würde und alle Art von Kleidung völlig neutral wäre?

      Ich höre ja hin und wieder die Frage, wieso ich mich „wie ein Junge“ anziehe, aber es ist ja nichts essentiell „jungenhaftes“ an T-Shirts und Shorts. Ich ziehe mich nicht wie ein Junge an, sondern ich ziehe mich wie „ich“ an, nur das diese Art in unserer Gesellschaft halt als „jungenhaft“ gilt.

      Würde es diese Labels aber nicht geben, kann ich nicht sagen, ob ich dann nicht zB auch Röcke anziehen würde, denn bequem sind sie ja zum Beispiel.

      Und: Erfahrungen von feminineren Frauen, die angequatscht bzw. begrapscht werden kenne ich natürlich zur Genüge und ich bin in der Tat froh, dass ich hier von Männern auf diese Weise nicht wahrgenommen werde.

  3. Pingback: Das Tomboy-Dilemma | sugarbox

  4. Pingback: Gendergegrübel | sugarbox

  5. Sie sprechen mir aus der Seele. SO denke ich schon seit ich ein kleines Mädchen war. Ich habe mich immer „bubenhaft“ benommen, wollte aber nie „ein Junge“ sein. Ich war eben so. Ich mochte zwar auch Puppen.. aber mit Autos, Lego usw. spielte ich trotzdem lieber. Prinzessinnen und Co. fand ich richtig blöd, habe aber trotzdem Röcke und lange Haare getragen. Gegen 5. und 6. Klasse habe ich aus Trotz „mädchenhafte“ Dinge abgewiesen. Ich mochte diese Geschlechterrollen nicht. Immer kam von meiner Mutter Dinge wie z.B. „Du musst dich ruhiger als dein Bruder verhalten, du bist ja ein Mädchen“. Obwohl ich von Natur aus ruhiger war und ich auch ruhig gewesen wäre, ohne dass es mir jemand sagen musste, habe ich dann genau das Gegenteil gemacht. Einfach aus Trotz. Um ihr zu zeigen, dass ich nicht ruhiger bin, nur weil ich ein Mädchen bin. Auch heute noch würde man mich oder besser gesagt, Teile von mir immer noch als eher „männlich“ bezeichnen. z.B. treffen solche Sprüche wie „es gibt keine Frau, die jemals den Satz >Ich brauche nicht noch ein Paar Schuhe< von sich gegeben hat." nie richtig auf mich zu. Während meine Freundinnen über solche Sprüche lachen, gebe ich nur einen empörten Ton von mir. Aus Enttäuschung, dass unsere Gesellschaft immer noch so sexistisch ist. Ich mag z.B. auch kein Shopping. Ich hasse shoppen gehen, ich mag das einfach nicht. Ginge es nach meiner Mutter, müsste ich mir solange einreden, dass das toll ist, bis ich es mag. Aber warum sollte ich das tun? Nur weil ich weiblich bin? Das ist doch bescheuert. Ich bin so wie ich bin. Ich passe mich sicher nicht irgendeiner Geschlechterrolle an. Und ich hoffe unsere Gesellschaft lernt das auch irgendwann. Mir tun nämlich die kleinen Kinder leid, die immer in solch' bescheuerte Rollen hineingequetscht werden.

    • Danke für diesen Kommentar :) Derzeit scheint das Pendel ja wieder in Richtung mehr Geschlechterklischees zu schwingen, jeden möglichen Scheiß gibt’s jetzt auch in „für Frauen/Mädchen“ Version, aber ich bleibe optimistisch, dass sich das in ein oder zwei Generationen wieder ändert.

  6. …..ich habe leidenschaftlich gerne mit Barbies gespielt….Ich war definitiv kein Tomboy.

    Aber die Erwartungen an meine Rolle – die wollte ich nie erfüllen.
    Die Erwartungen die teilweise eben von meiner Familie kamen haben mich persönlich am meisten beeinflusst und gestört.

    Die Rollen die wir alle draufgepappt bekommen, werden der einzelnen Person NIE gerecht.

    Ich finde es – schokomuffin – ganz nachvollziehbar, dass man/frau ;)
    sich als Kind und teilweise als Teenager/Twen an Rollencliché s orientiert.
    Und sich eben gegen Erwartungen an die eigene Rolle wehrt, indem man alles mädchenhafte als „pfui“ abwehrt.

    Menschen die diese unreflektierte Betrachtungsweise von Mädchen und Jungen mit ins „hohe“ Erwachse weitertragen, empfinde ich unabhängig vom Geschlecht/Gender als sexistisch.

    Dass frau auch als feminine Person Rollenklischees ablehnen kann, ist hoffentlich klar.

    Rollenbilder…Ja wie sehe ich mich denn eigentlich?
    Frau?Mann?Was dazwischen?
    Eine zeitlang dachte ich, ja, ich muss meiner weiblichen Seite näher kommen, denn ich fühle mich ja gar nicht männlich. Aber letztendlich sind Frauenbilder alles Gedankenkonstrukte von anderen Menschen. …erdverbundene Urmutter, sinnliches Geschöpf, Mauerblümchen, Tussi, Karrierefrau, Powerfrau, Girlie, (queer) femme, Feministin, Emanze, Heimchen am Herd, Mutter, Tochter, Pflegerin, Hausfrau, Sexbombe,

    Danke für den Gedankenanstoß. Ich empfinde mich definitiv als Person.
    Und als solche werde ich in Zukunft einfach probieren, mir selber näherzukommen.

    • Danke für deinen persönlichen Kommentar :) Sich als Person zu fühlen ist denk ich mal eine sehr gute Ausgangsposition um sich selbst näher zu kommen. (Und ganz selbstverständlich können auch „feminine“ Personen Rollenklischees ablehnen!)

    • Ich glaube du meinst „Ladyboys“ und das ist was komplett anderes. Deine Aussage „was Tomboys wirklich sind“ lässt darauf schließen, dass du dich mit der Materie bisher gar nicht beschäftigt hast.

...und was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s