sugarbox goes to London

Letztes Wochenende hat es Teile der sugarbox Crew in die Stadt an der Themse verschlagen, weswegen wir heute mit den Reiselustigen unter euch ein paar Tipps und Eindrücke teilen möchten. Zunächst etwas Grundsätzliches: Das Wetter in London ist prinzipiell unberechenbar, weswegen sich schlecht planen läßt, ob an diesem oder jenem Wochenende in diesem oder jenem Monat eher mit Regen oder Sonnenschein zu rechnen ist. Zu tun gibt es aber für jede Wetterlage genug. Es gibt zahlreiche Museen, die mensch gratis besuchen kann. Allerdings besser an Wochentagen statt am Wochenende – angesichts der meterlangen Schlange vor dem Natural History Museum haben wir uns dann doch schweren Herzens dagegen entschieden. Vorherplanen sollte mensch auch unbedingt für die Making of Harry Potter Tour in den Warner Bros Studios. Wir konnten leider keine Tickets mehr ergattern und haben uns mit einem Besuch im Harry Potter Shop in der Kings Cross Station getröstet und beschlossen, einfach bald wieder nach London zu kommen.

Abseits von Harry Potter und Museen gibt es in London aber auch viel, was das queere Herz höher schlagen läßt. Als Ausgangspunkt empfielt sich ein Spaziergang durch Soho, Londons queeres Viertel voller Bars, Clubs, Buchläden und Sexshops. Ganz besonders hervorzuheben ist hier die Bar Friendly Society, die sich wunderbar zum Aufwärmen vor Clubbings eignet. Eine schmale Treppe hinab gelangt mensch in in blau-grünlichem Licht gehaltene Räumlichkeiten voller schräg-kitschiger Deko, wie zum Beispiel Dutzende Ken und Barbie Puppen an der Decke, Gartenzwerghockern und bunten Tapeten. Auf diesem Bild könnt ihr vielleicht die sehr einprägsame Atmosphäre dieser Bar erahnen:

fromlondonslatest

Leider leider hat die Friendly Society allerdings nur bis 23:00 geöffnet, und zwingt dadurch zum Weiterziehen. Als eine mögliche Location bietet sich hier die nicht weit entfernt gelegene Candy Bar (bekannt auch durch die gleichnamige Reality TV Serie, die ich mir eventuell mal zu Gemüte führen werde, denn immerhin war ich ja jetzt dort…) an, wo sich auf drei Etagen ziemlich gut chillen und tanzen läßt. Eine kleine Anekdote am Rande: Wir hatten es uns im ersten Stock auf den Couches gemütlich gemacht und wurden plötzlich von drei Mädels angesprochen, die allesamt offensichtlich zu viel Geld hatten, allerdings nicht in bar und nun mit dem Problem konfrontiert waren, keine Münzen für die Garderobe dabei zu haben. Ihr Angebot an uns: Wenn wir ihnen 3 Pfund in bar geben, spendieren sie uns drei Drinks unserer Wahl. Kurz gezögert (wo ist der Haken?), danach zugestimmt und zwei Rum-Cola und ein Cider abgestaubt. Wobei wir da glaube ich tatsächlich zu bescheiden waren, immerhin lautete das Angebot „any drink you like“ und sie fanden unsere Wahl ziemlich „amusing“.

Last but not least möchte ich euch noch zwei gar nicht queere aber absolut fantastische Locations empfehlen, für die ich London unglaublich beneide. Und zwar sind das zum einen die Minikonditorei Cookies and Scream, wo alles (wirklich ALLES!!!!) sowohl vegan als auch glutenfrei ist. Nach einem Apfelzimtkuchen in der Größe eines Ziegelsteins und einem traumhaften Schokokuchen und Milchshakes dazu war das Zuckerverlangen für diesen Tag gestillt. Und zum anderen: Der Comicladen Forbidden Planet. Die Selbstbeschreibung „Your Cult Entertainment Megastore“ trifft es ganz gut, denn hier gibt es auf zwei großen Etagen so ziemlich alles, was das geekige Herz begehrt. Die riesige Auswahl an Dr. Who und Game of Thrones Merchandise fand ich besonders ansprechend.

Kurzum: Ich möchte gerne möglichst bald wieder nach London, und davor am besten noch im Lotto gewinnen.

3 thoughts on “sugarbox goes to London

  1. hey sugar-candy-box,

    danke für die tipps – bin grad zufällig über diesen artikel gestolpert, aber nicht so zufällig in ein paar wochen in london… jetzt freu ich mich schon richtig und bin motiviert für die vorplanung, bin gespannt auf die tipps und werd danach sicher ein feedback/ zweitmeinung abgeben!

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