Meret Oppenheim – die androgyne, innovative, surrealistische Künstlerin

Meret Oppenheim (1913-1985) zählt wohl zu einer der bedeutendsten und eigenwilligsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die derzeitige Ausstellung im Bank Austria Kunstforum soll Merets Ruf als „Muse“ der Surrealisten überwinden und zeigt weite Teile ihres schöpferischen Gesamtwerks. Neben ihrer legendären Pelztasse gewinnt man einen Eindruck über ihren Umgang mit Wortwitz, Design, Malerei, Zeichnung und originellen Fundstücken.
Oppenheims kompromisslos gelebte gesellschaftskritische, feministische und emanzipatorische Haltung spiegelt sich in zahlreichen ihrer Werke wieder.
Über ihren Umgang mit Sexualität soll sie 1984 folgendes geäußert haben: „Die Sexualität war nicht mein Problem (…). Das Problem der Frauen liegt in ihrer Situation innerhalb der Gesellschaft.“
Ihre Werke zielen darauf, die Funktionalisierung des weiblichen Körpers zu unterwandern und bestehende Machtmechanismen zwischen den Geschlechtern aufzudecken.
Über die Kunst selbst meinte sie: „Kunst hat keine Geschlechtsmerkmale. Es gibt nur ein Einmaleins (…). Große Kunst ist immer männlich-weiblich.“
Wer nun neugierig auf die wundervolle Meret Oppenheim geworden ist, hat noch bis 14.7. die Gelegenheit sich die museale Retrospektive im Bank Austria Kunstforum anzusehen. Es lohnt sich!

meretnackt

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