sugarbox goes to Berlin

Letzte Woche lockte mal wieder das Fernweh und entführte zwei sugarbox-Süßigkeiten nach Berlin. Und die beiden Süßigkeiten waren sich einig: Die Stadt rockt. „Hübsch“ mag sie nicht sein, wenn man sie mit Städten wie Wien oder Prag vergleicht, aber ich persönlich liebe den abgefuckten, grungy, etwas cyberpunk-mäßigen Flair Berlins und fühlte mich dort vom ersten Moment an pudelwohl.

Zu sehen und zu unternehmen gibt’s auch allerhand, sowohl in queerer Hinsicht als auch abseits dessen. Ganz definitiv einen Abstecher wert ist der ehemalige Flugplatz Tempelhof, der eigentlich hätte renoviert werden sollen, nur wurde daraus irgendwie nichts, und so eigneten sich die Bewohner*innen Berlins das Gelände ganz einfach an und machten eine riesige Grünfläche für alle möglichen Aktivitäten daraus. Fußballspielen, Joggen, Drachen steigen lassen – all das kann mensch dort wunderbar tun, denn der Platz ist riesig. Und mitten auf dem Rollfeld eines Flughafens zu stehen, das sich scheinbar endlos vor einem erstreckt, ist ein verdammt cooles Gefühl, das kann ich euch auch sagen! Außerdem gibt’s dort ein wunderhübsches urban gardening Projekt, wo man zwischen liebevoll angelegten und verschönerten Beeten herumwandeln oder einfach nur rumsitzen und auf Pflanzen schauen kann.

IMG_20130630_233904

IMG_20130630_234250

Die klassischen Sehenswürdigkeiten Berlins kann jedermensch jedem x-beliebigen Städteführer entnehmen, aber wer sich für Geheimtips abseits der Touripfade interessiert, ist mit den Alternative Walking Tours gut beraten. Wir nahmen an einer dreistündigen Führung vorbei an markanten Graffiti und Street-Art Spots teil, erfuhren spannendes über die Berliner Straßenkunstszene, diverse Hausbesetzungsprojekte und andere alternative Aspekte dieser spannenden und vielschichten Stadt, und genossen jede Sekunde davon. Ich kann’s euch gar nicht genug ans Herz legen, diese Touren sind wirklich wahnsinnig interessant und lassen einen die Stadt mit anderen Augen wahrnehmen!

IMG_20130702_213101

Nun aber zu den queeren Seiten Berlins. Am meisten Eindruck auf mich machte das „OHLàLà“, ein französisch-queeres-veganes-glutenfreies Café (ja, ihr habt richtig gelesen) in Friedrichshain, das vegane und glutenfreie Quiches und Torten anbietet, sowie vegane Crepes (leider derzeit nocht nicht glutenfrei) und regelmäßig an Samstagen einen alles-vegan-und-glutenfreien Brunch veranstaltet. Süßer Laden, köstliches Essen und sehr freundliche Leute – das OHLàLà ist definitiv einer meiner neuen Berliner Lieblingsspots.

IMG_20130702_212434

Was die Abendgestaltung betrifft empfehle ich einen Abstecher ins SilverFuture (für „Kings and Queens and Criminal Queers“ – ein Lokal mit einer CocoRosie Reference im Titel kann doch nur cool sein!!), eine gemütliche Bar deren Interieur ans Wiener Marea Alta erinnert, oder das Möbel-Olfe, wo jeden Dienstag Frauenabend ist. Und wer Glück hat, ist gerade dann in Berlin, wenn während der Sommermonate die Mermaids Lesbenparty stattfindet – eine Lesbenparty in einer Villa auf einer Insel inmitten eines Sees, zu der man mittels Boot gelangt. Ja, auch das habt ihr richtig gelesen. Eine Lesbenparty in einer Villa. Auf einer Insel. Wie verdammt fantastisch ist Berlin bitteschön?! Wir waren leider nicht an einem solchen Wochenende in der Stadt, und allein deswegen ist ein erneuter baldiger Abstecher an die Spree unabdingbar.

IMG_20130701_202409

Berlin sei „arm aber sexy“ behauptete Bürgermeister Klaus Wowereit mal. Die sugarbox kann dem nur von ganzem Herzen zustimmen.

...und was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s