To Russia with Love: Fotos

Letzten Sonntag war es soweit. Weltweit fanden Kundgebungen in Solidarität mit LGBTIQ*-Menschen in Russland statt – auch Wien machte mit! Wie angekündigt war auch die sugarbox vor Ort. Die Energien und auch die große Anzahl an Menschen hat vermutlich nicht nur uns sehr gefreut, als wir uns inmitten eines Meers aus Regenbogenfahnen zwischen lieben, liebenden und küssenden Menschen einfanden. Ein großes Dankeschön an die Organisator*innen! Allerdings hätten wir für nächstes Mal auch ein paar Wünsche und Vorschläge:

Zunächst einmal schlagen wir als Alternative zum Megaphon, welches leider nicht besonders gut zu hören war, die Sprechform des Human Microphone vor, welches sich seit Beginn der occupy-Bewegung als gute, billige und eindrucksvolle Methode bewährt und durchgesetzt hat:

„Mit Hilfe des menschlichen Mikrofons wird es ermöglicht, dass die ganze Gruppe und Außenstehende die Gruppengespräche mitverfolgen können. Dies dient der Transparenz und der ungeteilten Aufmerksamkeit der Gruppe. Der Redebeitrag wird in Teilen mit möglichst wenigen Worten vorgesprochen und durch Wiederholung der Gruppe verstärkt. Dadurch entstehen kleine Pausen, in denen die Gruppe den Teilbeitrag wiederholt. In diesen Pausen ist es zudem auch für ungeübten Übersetzer_innen möglich, den Redebeitrag fast synchron zu übersetzen.“

Weiters hat es uns etwas traurig gestimmt, dass es offenbar auch bei queeren Veranstaltungen noch nicht gang und gäbe ist, Frauen sprachlich immer miteinzubeziehen und mensch schiefe Blicke erntet, wenn mensch auf die Aufforderung “Alle Fotografen kommen bitte mit” noch “und Fotografinnen!” nachruft. Schade war auch, dass es keine Redner_innen-Beiträge gab, da so viel Prominenz und/oder Menschen, die sicherlich viel zu sagen gehabt hätten (Politiker_innen, Menschen der Hosi, von FamOs), vor Ort gewesen sind. Gerade bei queeren Veranstaltungen fänden wir es wichtig, die Vielfalt der anwesenden Menschen in den Fokus zu rücken und Solidarität innerhalb der queeren Community zu zeigen.

Jedenfalls zeigen die weltweiten Demonstrationen/Kundgebungen erste Auswirkungen, und so sieht sich auch nun in offizieller Aussendung der IOC genötigt davor zu warnen, dass „Demonstrationen gegen Homophobie in Russland Sponsoren vergrätzen könnten“.

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