Angriff der verschleierten muslimischen Superheldinnen!

Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass im Sommer die pakistanische Animationsserie Burka Avenger durch diverse queer-feministische Medien ging. dieStandard.at berichtete und wer möchte, kann sich auf YouTube die erste Folge mit englischen Untertiteln ansehen. Die offizielle Website der Serie findet ihr hier.

Ich fand diese Serie schon damals ein sehr interessantes Phänomen, obwohl oder gerade weil die Reaktionen darauf auch in feministischen Kreisen gespalten waren. So schreibt beispielsweise dieStandard.at: „Kritik kommt jedoch von Feministinnen als auch von Religiösen: Eine Sendung, die eine Vorbildfunktion habe, werde dann zum Problem, wenn die Protagonistin eine Burka trage, heißt es“ (hierbei wäre noch wichtig anzumerken, dass Jiya eigentlich gar keine Burka sondern einen Niqab trägt). Der Frage, ob eine Serie wie Burka Avenger eine positive Vorbildfunktion für Mädchen und Frauen hat, liegt ja die Frage zugrunde, ob verschleierte Frauen immer autmatisch auch unterdrückte Frauen sind. Wer sich auch nur ansatzweise mit diesem Thema beschäftigt hat, wird wissen, dass es hierzu keine einfache, eindeutige Antwort gibt und auch ich bin für mich selbst noch nicht bei einer endgültigen Meinung angelangt.

Spannend finde ich allerdings, dass die pakistanische Burka Avenger in ihrer Tätigkeit als „veiled vigilante“ nicht alleine ist: Vor einiger Zeit bin ich auf tumblr über den Comic Qahera der ägyptischen Bloggerin Deena gestolpert, die sich ebenfalls mit Kopftuch und Kampfkunst gegen Unterdrückung und Bevormundung zur Wehr setzt – und zwar nicht nur gegen frauenfeindliche Männer, sondern auch gegen weiße Feminist*innen (Stichwort Femen), mit deren Attitüden die Künstlerin oft so gar nichts anfangen kann.

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Das ganze ist meiner Meinung nach ein sehr spannendes und komplexes neues Phänomen und vielleicht noch mehr als sonst bin ich hier auf die Meinungen unserer Leser*innen gespannt. Was sagt ihr zu diesen neuen Superheldinnen?

11 thoughts on “Angriff der verschleierten muslimischen Superheldinnen!

    • Gutes Bild aber wie gesagt, ich hab für mich selbst der Weisheit letzten Schluß noch nicht gefunden. Klar sollen einerseits sich alle Menschen kleiden, wie sie wollen, aber es gilt auch zu beachten, dass diese ganze Verschleierung in ihren diversen Formen eine reine Frauenangelegenheit ist, sich immer nur die Frauen verhüllen „sollten“ (dass nicht immer Zwang dahinter steckt, weiß ich).

    • wer nimmt irgendwem die freiheit sich so zu kleiden wie sie wollen? abgesehen von paar diskussionsansätzen eines burka-verbots, das auch fragen der rechtsstaatlichen ordnung betrifft und nicht nur aus fremdenfeindlichkeit oder feministischen anliegen zur debatte steht.

      doch, ich fürchte es ist komplexer, sogar seeeeeehr viel komplexer, als es darauf zu reduzieren, dass irgendwer wem anderen die freie wahl des kleidungsstils verbieten will.

      es ist eben nicht nur ein kleidungsstil, sondern auch ein symbol und mensch streitet sich halt, je nachdem, was für ein symbol es ist. ein religiöses, eines der zugehörigkeit, eines der abgrenzung, eines der unterwerfung, eines der identität… usw usf. und in so fern ist es natürlich komplex, weil es eben alles davon sein kann, je nachdem wer es wann wo und wie trägt. nicht immer, aber manchmal ist es auch ein symbol der unterordnung der frau unter den mann und in diesem moment, wenn es denn ein symbol der unterdrückung ist, muss natürlich darüber diskutiert werden woher sie kommt und was man dagegen tun kann, wenn allgemeiner telos ist freiheit und gleichheit für alle sicher zu stellen.

      zu behaupten die burka ist nichts weiter als die freiheit sich kleiden zu dürfen wie mensch will…ist nicht besonders komplex ja und deswegen auch viel zu einfach, weil es komplex ist, vielleicht momentan sogar das komplexeste gesellschaftliche hot topic überhaupt.

      es gibt unterschiedlichste und zahlreiche argumente, die dafür sprechen, dass die verhüllung der frauen (in welcher form auch immer) einer androzentristischen und patriarchalen deutung der welt und der gesellschaft (und übrigens auch des himmels) entsprechen, die man leider nicht einfach mit einem fingerzeig auf die wahlfreiheit des kleidungsstils aus der welt schaffen kann.

      mir ist an dieser stelle noch wichtig zu sagen, dass es mir genauso wie schokomuffin geht, mir ist selbst immer noch nicht schlüssig ob ich als feministisch eingestellter mensch unbehagen oder behagen dabei empfinden sollte, dass frauen kopftücher o.ä. tragen und ich halte auch die frage für unbeantwortbar ob das kopftuch ein symbol der unterdrückung ist oder nicht, weil es de facto (ich hab meine diplomarbeit zum thema geschrieben) mannigfaltige bedeutungen hat in unserer mittlerweile massiv divergenten kultur.

      und deswegen möchte ich jetzt nicht missverstanden werden, ich würde behaupten, die verschleierung ist per se sexistisch und steht für unterdrückung, ich habe diesen aspekt lediglich hervor gehoben, weil ich es als eine echte verharmlosung empfinde, von freiheit was kleidung betrifft zu sprechen, die man niemandem absprechen soll, wenn es ausgerechnet um die burka geht.

      allein was frauen an hautkrankheiten in heißen ländern unter der burka entwickeln und was der vitamin d- mangel für diese frauen bedeutet, weil sie sonnenlicht grad mal durch den augenschlitz dann und wann abkriegen … wir brauchen noch garnicht so weit gehen eigentlich, was die burka symbolisch bedeutet, sondern können getrost mal damit anfangen was die burka allein gesundheitlich heißt… da ist mir ein „soll sich doch jeder kleiden wie er will“ ein bisschen zu kurz gegriffen, ohne damit sagen zu wollen, dass ich es für unmöglich halte, dass manche oder viele oder wenige frauen die burka tragen, weil sie sie wirklich aus einer autonomen entscheidung heraus tragen wollen, was auch immer „autonome entscheidung“ bedeutet.

      • Eure Sprechpositionen kenn ich nicht, ich als weiße, nichtmuslimische Feministin würd es aber anmaßend finden, mir diese Frage zu stellen. Weil das nicht mein Thema ist, ich die Erfahrungen nicht hab und nie haben werde. Burkatragende Frauen kennen diese Probleme ja erwartungsgemäß selbst und sind ganz sicher keine schlechteren Feministinnen als andere- genau das impliziert aber dieses kolonialistische Geschwafel über die Befreiung anderer. Verlinkt halt Texte von entsprechenden Personen, wenn es euch ein Anliegen ist.

      • Die Komplexitaet besteht meiner Ansicht nach darin, dass der Versuch, Frauen von der Unterdrueckung durch Kleidungs-Zwaenge zu unterdruecken, indem eben diese Kleidung verboten wird, gleichzeitig einen neuen Zwang schafft, naemlich im Prinzip wieder einen Kleidungs-Zwang, nur eben von der anderen Seite aufgezogen.
        Dabei entsteht ein Widerspruch, der nicht leicht loesbar ist, und wo die Grenzziehung schwierig und auch schwierig begruendbar ist.

        Es kriechen ja auch immer wieder ein paar miese Gestalten aus ihren Loechern, und meinen, dass die Verherrlichung des Nationalsozialismus nur „Meinungsfreiheit“ waere – und wir sind uns wahrscheinlich einig, dass Meinungsfreiheit einer der hoechsten Werte einer freien Welt ist. Trotzdem haben wir die Vertretung mancher sogenannter „Meinungen“ verboten, und meiner Ansicht nach vollkommen zurecht.

        Schwierig ist in solchen Faellen eben immer, die Grenze an der richtigen Stelle zu ziehen, und zu verhindern, dass derartige Einschraenkungen missbraeuchlich verwendet werden, um tatsaechlich die Freiheit der Menschen zu beschneiden; etwas, was die Verfassung ja gerade verhindern sollte.

        Ebenso problematisch finde ich, wenn jede Beschaeftigung mit Themen, die einen nicht direkt selbst betreffen, sofort als „kolonialistisches Geschwafel“ abgetan wird. Wuerden sich alle nur noch damit beschaeftigen, was sie direkt betrifft, waere die Welt sehr schnell in einem sehr traurigen Zustand.
        Oft sind gerade Blickpunkte „von aussen“ wichtig, weil Menschen, die durch ein Thema ueberhaupt nicht vorgepraegt sind, oft einen viel neutraleren Zugang haben. Es reicht oft schon, nur eine naive Frage zu stellen, denn wer einem anderen Menschen etwas erklaeren will, muss zuerst selbst mal ueber die Frage und die Antwort nachdenken. (Zusammengefasst ist das alles im Wesentlichen das Konzept des „Querdenkens“)

        Ich wuerde sogar einen Schritt weitergehen, und behaupten, dass es die Aufgabe jedes einzelnen Menschen auf dieser Welt ist, sich ueberall dort einzumischen, wo grundlegende Menschenrechte gravierend verletzt werden. Kolonialistisch ist das nur dann, wenn man davon ausgeht, dass die Welt unbedingt aus einzelnen sauber getrennten Kulturen, „Voelkern“, und letztendlich auch Staaten mit territorialen Grenzen bestehen muss; das ist aber eine rein menschen-gepraegte Sicht der Welt, und eigentlich dachte ich, dass die in den gedanklichen Idealen einer modernen, freien Welt auch laengst ueberholt sind.

        Die andere Sicht der Welt ist, dass eigentlich jeder Mensch sich an jedem beliebigen Ort der Welt sicher und frei fuehlen koennen sollte. Dass das ein Ideal ist, dass wir ohnehin kaum jemals erreichen werden, ist auch klar, aber zumindest sollten wir dem naeher kommen, anstatt einfach nur die schlimmen Zustaende anderswo zu bejammern, aber dann doch nur danebenzustehen und nichts zu tun.

      • „Oft sind gerade Blickpunkte “von aussen” wichtig, weil Menschen, die durch ein Thema ueberhaupt nicht vorgepraegt sind, oft einen viel neutraleren Zugang haben.“

        Klar, deshalb sind ja auch die Beiträge von Cismännern zu Abtreibungsdebatten so unendlich wertvoll. Menschen sollten überhaupt viel mehr über Dinge debattieren, bei denen für sie nichts auf dem Spiel steht. Die lästigen Emotionen bleiben ganz automatisch weg, wir greifen auf die reine Logik zu \o/

        @göttinnenspeise: Dass dieses Bild mit der flapsigen Aussage auch so gelesen werden kann, dass sich die Interessen muslimischer und nichtmuslimischer Frauen grundsätzlich unterscheiden, wird mir erst jetzt klar, danke für den Hinweis. Ich dachte einfach, es ginge um Einzelpersonen, unterschiedliche Strömungen und die oft rassistisch aufgeladene „Frauen sollen tragen können, was sie wollen, ABER NUR WENN“-Sache. Meine Position ist eben, dass die Menschen in diesen „anderen Kulturen“ selbst durchaus in der Lage sind, darüber nachzudenken, was ok ist und was nicht, und das durchaus auch tun, und die Aufgabe weißer Feminist_innen in erster Linie ist, ihnen zuzuhören. In Blogs, besonders auf Tumblr, gibt es ja eh genug muslimische Feminist_innen, die sich mit eben diesen Themen beschäftigen. Mir ist klar, dass es da nicht eine Meinung gibt- wie zu keinem feministischen Thema. Der Punkt ist für mich, dass hier, in einem mainstreamqueeren Blog und ohne Kennzeichnung von Betroffenheiten, dazu aufgerufen wird, *über* das anscheinend Andere zu diskutieren und auf vorhandene Meinungen von innen nichteinmal hingewiesen wird. Die Frage, „ob verschleierte Frauen immer autmatisch auch unterdrückte Frauen sind“, ist sicher legitim und wichtig, aber wie soll 1 denn über Unterdrückung urteilen können, ohne sie erfahren zu haben? Die einzige Erfahrung, die ich habe, ist die, wie ich als Nichtverschleierte verschleierte Frauen wahrnehme, die ist durchzogen von einem rassistischen Blick (nein, den legt 1 durch die Beschäftigung mit solchen Themen nicht plötzlich ab, hex-hex) und damit ganz sicher nicht „neutral“. Es gilt, sich zurückzunehmen und andere sprechen zu lassen. Idealerweise die, für die es hierbei um ihr eigenes Leben geht, nicht um abstrakte Gerechtigkeitsprinzipien.

      • Liebe taglilie,

        vielen Dank für deinen Kommentar, der mich noch zusätzlich zum Nachdenken angeregt hat. Ich habe seitdem ich diesen Post geschrieben habe tatsächlich auf tumblr noch mehr Blogs muslimischer Frauen gefunden und zu lesen begonnen, und bekomme immer mehr Eindrücke zu diesem Thema von Frauen, die’s tatsächlich betrifft und lerne, wie diese Frauen ihre Situation wahrnehmen und damit umgehen. Du hast sicherlich recht, wenn du schreibst „dass die Menschen in diesen “anderen Kulturen” selbst durchaus in der Lage sind, darüber nachzudenken, was ok ist und was nicht, und das durchaus auch tun“ und ich merke auch, dass ich aus meiner Perspektive heraus schnell gerne mit „Ja, aber…!“ kommentiere, eben weil ich mir denke „ja aber niemand erwartet von Männern, sich irgendwie zu verschleiern, das ist doch total sexistisch!!!!“ aber das ist wohl genau das, was du mit „den eigenen rassistischen Blick legt man nicht so einfach ab“ meinst. Für mich ist es nach wie vor irgendwie schwierig, aber vielleicht auch, weil es mich aus meiner mentalen comfort zone drängt? In welchem Fall schwierig auf jeden Fall gut ist. Mental work in progress, würde ich sagen.

      • „Klar, deshalb sind ja auch die Beiträge von Cismännern zu Abtreibungsdebatten so unendlich wertvoll.“
        Ungefaehr so wertvoll wie die der Frauen vom U.S. Tea Party Movement, die mit voellig idiotischen Argumenten („in der Bibel steht…“) Gefaengnisstrafen fuer Frauen, die abtreiben, fordern? Ist das auch so eine wertvolle Meinung von selbst Betroffenen, die sich Cismaenner unbedingt mal anhoeren sollten, anstatt einfach mal aus eigener Ueberlegung heraus daran zu glauben, dass die z.B. Fristenloesung vielleicht ein recht praxistauglicher Kompromiss ist?

        „wie soll 1 denn über Unterdrückung urteilen können, ohne sie erfahren zu haben?“
        Das gleiche Problem stellt sich in der Gegenrichtung auch, Menschen die bestimmte Freiheiten nie erlebt haben, werden sich auch nicht darueber beschweren, diese Freiheiten nicht zu haben. Da drehen wir uns irgendwann im Kreis, bis sich auf der Welt gar nichts mehr bewegt, weil alle der Meinung sind, dass ihnen die noetige Erfahrung fehlt, um irgendetwas sagen oder tun zu koennen.

      • Dass die betroffenen Menschen zu Wort kommen müssen, und mensch sich deren Realität und Wahrnehmung aufgeschlossen anhören muss, ist jedenfalls klar und tatsächlich habe ich in diesem Beitrag von dieser Seite keine Zitate geschrieben, sondern eher nur meinen ersten eigenen Eindruck dargestellt. Und wie gesagt finde ich es sehr spannend, mehr über die tatsächlichen Erfahrungen muslimischer Frauen zu lesen.

        Ich bin aber auch dagegen, Inputs von Außenstehenden von vornherein als gänzlich unbrauchbar und fehl am Platz abzuschreiben. Denn auch wenn solche Menschen dies oder das nicht selbst erlebt haben, und daher wohl nicht wissen wie es *ist*, haben Menschen ja auch die großartige Fähigkeit, sich in fremde Erfahrungen und Erlebnisse hineinzuversetzen, eine Fähigkeit, die für das menschliche Zusammenleben ja wahnsinnig wichtig ist. Die entscheidende Frage ist dabei wohl, wie dieser Input gegeben wird, ob es belehrend von oben herab geschieht, oder ob ein tatsächlicher Dialog und respektvoller Gedankenaustausch stattfindet.

        punschkrapfen’s letzten Satz „Da drehen wir uns irgendwann im Kreis, bis sich auf der Welt gar nichts mehr bewegt, weil alle der Meinung sind, dass ihnen die noetige Erfahrung fehlt, um irgendetwas sagen oder tun zu koennen.“ kann ich nur von ganzem Herzen beistimmen.

  1. Habe nur die erste Folge gesehen, aber ich sehe soweit kein Problem. Die Serie wird etwas simpel erzählt. Besonders indem die Heldin mit Büchern und Stiften attackiert und der Bösewicht ein Magier (teuflisch) ist. So eine coole Heldin habe ich aber lange nicht mehr in Serien gesehen. Sie wird sehr gut als „Super Woman“ inszeniert, nicht nur physisch.

    Mit einem Ninja-Anzug hätte das ganze vielleicht auch funktioniert. Die Geschichte spielt aber in Pakistan. Ich sehe die Verschleierung hier als gutes Stilmittel. Ohne Maske ist sie in traditioneller Kleidung als Lehrerin unterwegs. Mit einem Zopf, in Pastellfarben und immer schön lächelnd.
    Das, was gewöhnlich als noch devoter wahrgenommmen wird, nämlich der Schleier, wird stattdessen für die Verbrecherjagd eingesetzt. Die Burka wird umfunktioniert.

    Frauen mit Burka wirken sehr geheimnisvoll. Irgendwie spielt die Serie damit. Es ist auch eine Botschaft an den Westen. Die Streitereien zum Äußeren der Frauen sind mir nicht egal, aber wichtiger finde ich das Selbstbewusstsein dahinter. Wenn sich gerade junge Mädchen mit Schleier mit der Serie besser fühlen, hat es für mich seinen Zweck erfüllt. Außerdem wird das hoffentlich nicht die letzte Serie dieser Art gewesen sein.

  2. @taglilie: ich schätze du als weiße feministin hast dir diese frage wohl doch gestellt, sonst hättest du sie nicht mit dem bild in deinem obigen post beantwortet, welches suggeriert, dass muslimische frauen „befreiuung auf westliche art“ nicht wollen oder eine andere haben (wollen). woher weißt du das denn und für wen sprichst du da? oder wer auf dem bild spricht für wen, dessen meinung du als antikolonialistische feministin als repräsentativ für muslimische frauen weiter verbreitest? möglich, dass du dir die gleichen fragen doch auch anmaßt? ich finde in deinem kurzen statement fast mehr antwort und meinung zu dem thema, als in meinem post ehrlich gesagt, wo ich im grunde nur drauf hinweise, dass die sache meiner meinung nach sehr komplex ist und deshalb eine meinung darüber schwer zu formulieren.

    in deinem ersten post behauptest du (über das bild), dass muslimische frauen eine andere befreiung als die „unsere“ bevorzugen und in deinem zweiten post behauptest du, dass du nichts darüber behaupten magst, was musliminnen denken oder wollen oder sich vorstellen, weil du ja selbst keine bist.

    übrigens hält mich persönlich meine hautfarbe zum glück nicht davon ab darüber nachzudenken ob in anderen kulturen ungerechtigkeit und unterdrückung herrscht und WENN ja, ob mensch denn irgendwas tun kann.

    was hältst du eigentlich so von der nordkoreanischen diktatur?

    ps: „Verlinkt halt Texte von entsprechenden Personen, wenn es euch ein Anliegen ist.“ wir sprechen hier alle für uns und was mein anliegen oder meine meinung ist, muss nicht schokomuffins oder die irgendeiner anderen person der redaktion sein. das sei nur der vollständigkeit halber gesagt, damit keine missverständnisse entstehen, die unsympathische kolonialistin bin in diesem fall nur ich ;)

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