Protestmarsch: Für Menschenrechte und gegen Homophobie in Russland

Das Netzwerk „To Russia With Love Austria“ ist ein Zusammenschluss von mittlerweile 21 Organisationen und Institutionen im LGBTI- (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex) und Menschenrechtsbereich, um gegen die homophobe und menschenrechtswidrigen Gesetze in Russland einzutreten.

Dieses Netzwerk  organisiert nun diesen Freitag, dem 31. 01. 2014 einen Protestmarsch – genau eine Woche vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Der Demonstrationszug sammelt sich ab 17.00 Uhr bei der Staatsoper. Abmarsch ist um 17.30 Uhr. Die Marschroute führt den Demonstrationszug über den Kärntner Ring / Schwarzenbergplatz / Rennweg zum Büro des Österreichischem Olympischen Komitee und danach über Rennweg / Reisnerstraße zur Botschaft der russischen Föderation.

Die im Juni des Vorjahres von Putin erlassenen Gesetze die das Reden über „nicht traditionellen Sex“ unter schwere Strafen stellt sowie das Gesetz das NGOs, welche aus dem Ausland finanziert sind, als feindliche Agenten abstempelt erschwert die Situation von LGBTIs in Russland und deren Organisationen extrem.

Russland ist Mitglied im Europarat und hat die Europäische Menschenrechtskonvention unterschrieben und erlässt Gesetze die sich gegen essentielle Menschenrechte richten.

torussiawithlove

Bei dem Protestzug werden nun Appelle sowohl an die russische Regierung, aber auch an heimische Politiker_innen und Entscheidungsträger z.B. im ÖOC richten, um sich gegen Homophobie und für Menschenrechte in Russland einzusetzen.

Wir von der sugarbox werden natürlich auch vor Ort sein und würden uns über viele bekannte Gesichter freuen!

Freitag, 31.1.2014
Sammeln 17.00 Uhr Staatsoper
Abmarsch 17.30 Uhr
Route: Staatsoper – ÖOC – Russische Botschaft

2 thoughts on “Protestmarsch: Für Menschenrechte und gegen Homophobie in Russland

  1. Am dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass Indien gerade wieder gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr erneut unter Strafe gestellt hat! Wo bleibt hier die breite Debatte in den Medien? Ich bin kein Fan von Russland und das Propaganda Gesetz ist auch gscheit angrannt. We ‚re here (and everywhere) get used to it! :-)

  2. dass ungerechtigkeiten überall auf der welt gegen die LGBT-community stattfinden, ist leider nichts neues. aber klar, jetzt ist sotchi gerade aktuell und bekommt eine mediale aufmerksamkeit, und das ist auch gut so. die gesetzesänderung in indien ist ja auch schon ein wenig „länger“ her – hat aber beispielsweise auch in indien selbst große wellen geschlagen und hat nicht nur im internet für tolle aktionen wie „gay for a day“ mitsichgezogen….

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