Die Crux mit dem Konsens und die Magie des Moments

“Consent is sexy” – ihr habt das sicherlich auch schon öfters gelesen. Die einen lieben den Spruch, die anderen bringt er auf die Palme, weil Konsens nicht “sexy” sondern “fucking mandatory” sein soll. Fakt ist: Sex ist es nur dann, wenn alle Beteiligten glücklich und enthusiastisch bei der Sache sind. Erzwungen, überredet, sonst irgendwie rumbekommen… ist kein Sex, sondern Vergewaltigung. Oder anders gesagt: Alle Beteiligten müssen mit Konsens bei der Sache sein. Doch es stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien dieser Konsens bestimmt wird. Als Hilfsanleitung sozusagen haben sich im Zuge der Konsenskultur Richtlinien etabliert, die hier Klarheit schaffen sollen. Größtenteils gelingt das auch. Das meiste, was ich puncto Konsenskultur gelesen habe, fällt für mich in die Kategorie “No na ned” und beantwortet Fragen, die eigentlich gar keine sein sollten, sondern einfach völlig selbstverständlich. Das meiste, wie gesagt. Doch es gibt auch ein paar Punkte, bei denen ich mich ganz ernsthaft frage, ob das wirklich die neuen Richtlinien sein sollen, nach denen Menschen künftig küssen, schmusen und Sex haben sollen und dieser Artikel soll eine hier meiner Meinung nach überfällige Diskussion anregen, bevor diese Punkte in Stein gemeißelt und zu einem neuen Dogma erhoben werden.

Doch alles der Reihe nach. Beginnen wir zunächst mit den Aspekten, die völlig klar und selbstverständlich sind und wo es nichts herumzudeuten oder irgendwie dran zu rütteln gibt. Sehr schön illustriert in untenstehenden Comics. Ganz selbstverständlich kann ein Ja während dem Sex jederzeit zurückgezogen werden. Ebenso selbstverständlich gibt es weder inner- noch außerhalb einer Beziehung in irgendeiner Weise Ansprüche auf Sex und nur weil ich einmal mit jemandem Sex hatte heißt dass nicht, dass die andere Person das nun weiterhin erwarten darf. Dass schlafende oder bewusstlose Menschen in keinster Weise Zustimmung zu Sex geben können, sollte ebenso glasklar auf der Hand liegen und dass irgendeiner dieser Punkte auch nur irgendjemandem in irgendeiner Weise nicht völlig offensichtlich ist, offenbart bereits das Kernproblem der ganzen Konsensfrage. Denn mit einem Mindestmaß an Empathie und Menschenverstand lassen sich diese Fragen ganz selbstverständlich beantworten.

aus: What If We Treated All Consent Like Society Treats Sexual Consent?

aus: What If We Treated All Consent Like Society Treats Sexual Consent?

Dies setzt allerdings auch voraus, dass sexuelle Handlungen immer zwischen zwei oder mehreren Leuten stattfinden, die tiefen und aufrichtigen Respekt voreinander empfinden, aufeinander Acht geben und Rücksicht nehmen, und sich allerseits ein schönes Erlebnis für alle Beteiligten wünschen. Dies wäre die Idealsituation. Dass dem aber leider oft nicht so ist, sondern dass es Individuen gibt, die ein sich eingebildetes Recht auf Sex ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen wollen, verdanken wir, so meine ich, überhaupt erst die Notwendigkeit, hier so präzise Regeln ausformulieren zu müssen. Und dies führt mich zum zweiten Kernproblem der Sache: Muss die Existenz solcher Individuen tatsächlich als Resultat nach sich ziehen, pauschal bei allen sexuellen Begegnungen vom worst case scenario auszugehen und vorauseilend durch detaillierte Regelungen alle denkbaren Risiken bereits im Vorfeld prophylaktisch auszuschalten?

Denn nun komme ich zu jenen Punkten, denen ich im Kontext Konsens begegnet bin, und wo ich als rücksichtsvoller und mit Empathie ausgestatteter Mensch nur mehr den Kopf schütteln kann. Diese wären:

Sex soll ein ständiger Prozess von Kommunikation sein, wo vor jedem Schritt ein ausdrückliches “Ja” eingeholt werden muss.

Die Website Wir lieben Konsens bescheibt es folgendermaßen:

Konsens schließt ein, dass beide wissen um was es jeweils geht, wenn die Entscheidung für oder gegen etwas getroffen wird. “Darf ich?” ist also keine Frage, die klar genug formuliert ist […] Konsens zu bekommen [,] dagegen schon: z.B. “Darf ich dir einen Zungenkuss geben?”

Und schreibt ferner:

Was ist nicht Konsens?

Alles was nicht erwünscht ist, also alles wozu nicht alle Beteiligten ein klares “Ja” geben.

Sollte ich jemals mit jemandem aus der sugarbox-Leserinnenschaft auf ein Date gehen, und die Stimmung fühlt sich plötzlich an, wie der ideale Moment für einen Kuss: Küsst mich einfach aber bitte bitte bitte fragt mich nicht vorher. Und fragt mich schon gar nicht, ob ihr mir einen Zungenkuss geben könnt. Ich verspreche euch, ich werde es garantiert sagen, wenn ich es nicht will.

Mir fällt gerade ein, was meine liebe Freundin lollipop kürzlich auf einer langen Autofahrt zu dem Thema sagte. Ich kann es leider nicht in genau der gleichen poetischen Eleganz wiedergeben, aber im Grunde ging es um die Magie des Moments und die Fähigkeit, diese Magie zu spüren. Dass wenn sich zwei Menschen gegenseitig anziehen, meistens beide diese Anziehung spüren und sich immer weiter darauf einlassen und man instinktiv spürt, was gerade passt und was nicht. Beziehungsweise auch sehr gut spürt, sobald eine Person sich nicht mehr wohl fühlt und der “Flow” nicht mehr fließt, sondern irgendwas ins Stocken gerät. Und dann, ganz selbstverständlich: Aufhören und nachfragen, wie’s der anderen Person geht und was sie gerade will und braucht. Sollte selbstverständlich sein, oder? Ob die andere Person, in dem Moment, wo ich irgendeine Form der Annäherung unternehme, diese wünscht oder es ihr unangenehm ist – das kann man spüren. Vorausgesetzt natürlich, man will es spüren. Aber wie gesagt: Soll die Existenz rücksichtsloser Menschen tatsächlich die Basis für ein allgemein verbindliches Regelwerk sein?

Permanentes Nachfragen, ob die andere Person dieses oder jenes jetzt gerade tun darf, beziehungsweise im Vorfeld schon bis aufs Letzte genau abzuklären, was jetzt alles auf dem Programm stehen wird, ist für mich ziemlich genau das Gegenteil von schöner romantischer oder sexueller Zweisamkeit (“Zweisamkeit” kann in eurem Fall natürlich auch “Mehrsamkeit” sein). Das Schöne am körperlichen Beieinandersein ist für mich ja auch, dass es eher eine Art Sprache des Körpers ist, wo ich mich auf die andere Person einfühle und durch gegenseitiges Fühlen kommuniziert wird, was gerade gefällt. Und wenn einer Person etwas wirklich sehr gefällt, ist dafür kein explizit ausgesprochenes “Ja” nötig. Euphorie lässt sich auch ohne Worte sehr verständlich kommunizieren. Und wenn ich mir wirklich in einer Situation unsicher bin, ob die andere Person gerade tatsächlich glücklich ist, dann hält mich ja nichts davon ab, innezuhalten und nachzufragen. Außerdem weiß ich selbst im Vorfeld manchmal noch nicht genau, worauf ich jetzt dann alles so genau Lust haben werde und würde gerne spontan darauf reagieren können, was sich gerade präsentiert, was mir oder der anderen Person vielleicht plötzlich in den Sinn kommt, weil es sich im weiteren Verlauf unerwartet ins Spiel bringt. Bereits im Vorhinein klar festzulegen, welche sexuellen Handlungen jetzt genau geplant werden, raubt der ganzen Sache in meinen Augen jegliche Spontanität und instinktive Dynamik.

Außerdem gibt es folgenden schwierigen Punkt: Ein ausgesprochenes “Ja” an sich genügt laut Konsenskultur allein noch nicht, sondern es muss dezidiert ein enthusiastisches “Ja” sein. Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn um in der zu Lage sein, ein “Ja” richtig zu deuten, muss ich wieder über die nötige Einfühlsamkeit verfügen (beziehungsweise gewillt sein, mich überhaupt einzufühlen), um dies feststellen zu können. Und ich behaupte: Besitze ich diese Einfühlsamkeit, dann ist es durchaus möglich, das Wohlbefinden der anderen Person einzuschätzen, ohne vor jedem Schritt ein explizites “Ja” einzuholen.

Um eines klar zu machen: Über Sex zu reden finde ich großartig und wichtig und schön und überhaupt alles. Sich gegenseitig über die eigenen Vorlieben und alles drumherum auszutauschen ist eine super Sache. Aber nicht in Form von Nachfragen im Minuten- oder Sekundentakt und nicht als festgelegte Punkteliste, die im Vorfeld erstellt wird.

Der zweite Punkt, über den ich beim Lesen zu Konsenskultur immer wieder stolpere, ist die Sache mit dem Alkohol.

Consent Culture 101 für Dummies schreibt:

„Ja“ ist nicht immer Zustimmung (Alkohol, Drogen, hilflose Situation, Zwang, wenn jemand nicht alt genug ist, um Sex zuzustimmen)

und auf Spread the Health ist nachzulesen:

No matter what their age, a person who has consumed alcohol cannot legally consent to have sex.

Und spätestens hier muss ich nun fragen: Hey Leute, ernsthaft?!?! Ich kann mir vorstellen, dass das vielleicht nicht so extrem gemeint ist, wie es hier steht, sondern dass es darum geht, dass ab einem bestimmten (von Person zu Person verschiedenem) Maß an Alkohol- oder Drogeneinfluss (denn für nicht-alkoholische Drogen trifft das gleiche zu) die Sache zunehmend schwierig wird. Nämlich in jeder Hinsicht. Angefangen von der Koordinationsfähigkeit bis hin zur Fähigkeit, sich selbst und andere Personen noch hinreichend wahrzunehmen um abzuchecken, wie sich alle Beteiligten gerade fühlen. Beziehungsweise um Fälle, wo rücksichtslose Individuen ihr Gegenüber bewusst hackedicht abfüllen, um sie gefügig zu machen. Dass Personen, die nicht mehr gerade gehen können auch keinen Sex haben sollten, das fällt für mich jetzt wieder unter “No na ned”. Und Menschen, die die Beeinträchtigung anderer ausnützen, sind zum Kotzen. Aber erstens steht dies nicht so ausformuliert geschrieben, sondern es steht einfach nur: Unter Alkoholeinfluss kein Konsens möglich. Und zweitens wieder meine Frage: Muss von rücksichtslosen Kotzbrocken auf die Allgemeinheit geschlossen werden?

Von leicht angetrunken bis mäßig betrunken bin ich auf jeden Fall noch in der Lage, meine eigenen Bedürfnisse und auch mein Gegenüber noch wahrzunehmen. Dass es eine Grenze gibt, ab der dies nur mehr schwer möglich ist, ist ebenfalls richtig und musste ich leider selbst schon aus erster Hand erfahren. Doch die Konsequenz daraus ist für mich nicht, dass sich Alkohol und Konsens pauschal ausschließen, sondern dass es meine Verantwortung ist, auf diese Grenze zu achten und die Bremse zu ziehen, wenn ich merke, dass ich einfach schon zu besoffen für guten Sex bin. Dies ist meine Verantwortung mir und anderen Beteiligten gegenüber. Sind sich alle dieser Verantwortung bewusst, lässt sich auch im einen oder anderen bewusstseinsveränderten Zustand schöner Sex haben und ich möchte diesbezügliche Erfahrungen meinerseits definitiv nicht missen.

Zum Abschluss der ganzen Sache stelle ich folgende Behauptung in den Raum: Eine sichere Atmosphäre für Sex und sonstige zwischenmenschliche Angelegenheiten fußt auf zwei Dingen: Einerseits der Empathie aller Beteiligten und deren Interesse am Wohlergehen ihres Gegenübers und Respekt gegenüber deren Grenzen. Und zweitens der Fähigkeit aller Beteiligten, ihre eigenen Grenzen klar aufzuzeigen und selbstverständlich zu wissen, dass ein “Nein” immer respektiert werden wird, und sie nichts zu fürchten haben. Diese Rahmenbedingungen sollten meiner Meinung nach das Ziel sein, auf das wir gesellschaftlich hinarbeiten sollten. Grenzen zu respektieren und eigene Grenzen klar auszusprechen. Das beginnt im Kindesalter und muss Teil der Sexualerziehung von Anfang an sein. Damit das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, dies auch wirklich endlich für alle ist und man sich mit Vertrauen von der Magie des Moments führen lassen kann.

8 thoughts on “Die Crux mit dem Konsens und die Magie des Moments

  1. …eine sache: das „extreme“ bedürfnis nach offen ausgesprochenem „yes mens yes-“ konsens, detailliertem abklären von „was, wann, wie, wo“ kann -leider- unter umständen sehr wichtig für menschen sein, deren vertrauen in die empathie und das gespür für situationen von menschen erschüttert ist.

    • Das ist sicher richtig, aber auch da würde ich dabei bleiben, dass es deswegen nicht allgemein gültiger Usus werden muss. Sondern dass Menschen, die sich ganz explizites „nur Ja sagen heißt Ja“ wünschen, dies vorher äußern. Dass in solchen Fällen Sponität und ungeplante Dynamik eher verängstigend als spannend sind, kann ich gut nachvollziehen.

  2. ich habe dazu auch schon andere artikel gelesen und was mir auffällt ist, dass hier der rechtliche kontext nicht bedacht wird.
    weites ist es glaube ich so, dass viele nicht darüber sprechen was sie wollen bzw brauchen bzw sich gar nicht erst damit auseinandersetzen. durch dieses aktive anregen zum darüber sprechen, könnte es in den habitus übergehen und somit mehr reflexion für sich selbst zu schaffen.
    versteh mich nicht falsch, ich halte es auch für überdreht sich vor jedem schritt zu vergewissern und das einverständnis einzuholen (auch unsexy) ABER ich kenne mich auch und mir tut der druck über meine bedürfnisse nicht sooooo schlecht :-P

    • Was genau meinst du mit dem rechtlichen Kontext? Das Kernproblem, dass bei Vergewaltigungen das Wort der einen Person gegen das der anderen steht und alles darüber hinaus oft schwer zu beweisen ist, lässt sich auch durch extreme Formen von Konsens nicht lösen. Und wie ich oben auch erwähnt habe, genügt ein “Ja” eben nicht, sondern es muss ein “enthusiastisches” Ja sein. Was eben wieder dazu führt, dass ohne ein Mindestmaß an Einfühlsamkeit nichts funktioniert, weil ich lesen können muss, was dieses “Ja” nun genau heißt.

      Dass sich viele nicht damit auseinander setzen, was sie genau wollen und brauchen, stimmt denke ich. Allerdings würde ich dieses Problem lieber so lösen, dass Kommunikation über sexuelle Wünsche generell ermutigt wird (und auch zB im Aufklärungsunterricht (der ja leider immer noch ganz ganz suboptimal stattfindet) einen zentralen Platz erhält) und nicht primär über diese extremen Auslegungen von Konsens.

      Mir macht ehrlich gesagt dieses Umsichgreifen und unreflektierte Anwenden von extremer Konsenskultur in queer-feministischen Kreisen Angst, wo schon gefragt werden muss, wenn ich meinen Arm um jemanden legen möchte. Lustigerweise halten sich dann teilweise jene Leute, die sich für am reflektiertesten halten und ganz laut auf Konsenskultur pochen, selbst oft nicht daran… wie ich selbst auf queer-fem Veranstaltungen schon bemerkt habe.

  3. Hallo schokomuffin,

    Deinen Punkt, dass verbale Kommunikation unter empathischen, Respekt erwartenden Menschen übertrieben werden kann, verstehe ich.
    BDSM sehe ich hier als eigene Kategorie, da für eine Session sehr wohl vorher verbal genau besprochen werden muss, was ok ist und was nicht. Welche von den positiv vereinbarten Handlungen ausgeführt werden, ist dann wieder eine Sache der Empathie.
    Allerdings lese ich aus deiner Formulierung heraus, dass du mit „Empathie“ sehr wohl Kommunation meinst, aber eben nonverbale.
    Blickkontakt, sich einander annähern = Ja. Blickkontakt, wegschauen, wegdrehen = Nein. Körper einer Berührung entgegenstrecken = Ja. Körper bei einer Berührung wegdrehen, sich wegsetzen, Hand des Gegenübers wegnehmen = Nein. Hand wegnehmen und woanders hinlegen = diese Handlung nein, aber das bitte ja, usw.

    Wäre das richtige Lesen dieser Zeichen für dich eine Form von Empathie, wie du essacr im Artikel beschreibst?

    • Hallo sacriba, ja du hast mit deiner Beschreibung auf den Kopf getroffen, was ich damit meine. Die Fähigkeit, die Gefühle der anderen Person nonverbal zu verstehen. Vielleicht ist Empathie hier gar nicht das richtige Wort?

      Jedenfalls bin ich völlig bei dir, dass BDSM hier als eigene Kategorie zu betrachten ist, wo ganz klare verbale Kommunikation im Vorfeld sehr wichtig ist.

      • Ich persönlich würde, was du unter „Empathie“ verstehst, durch „Konsens durch nonverbale Kommunikation“ ausdrücken.
        Dann geht es auch leichter, dieses Thema gegenüber unerfahrenen Menschen zu addressieren:
        „Du hast nicht genug Empathie/Einfühlungsvermögen…“
        (schwammige Aussage)
        versus:
        „Wenn jemand als Reaktion seinen Körper aus deiner Reichweite bringt, heißt das „Nein“. Das ist so. Pass bitte drauf auf, sonst verletzt du die Freiheit anderer Menschen.“
        (konkrete Aussage)

...und was sagst du dazu?

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