Tagged with Rezension

Orphan Black

Orphan Black

Düstere Bilder, unheimliche Musik, Figuren, die irgendwie alle gleich aussehen und die durch undurchschaubare Machenschaften miteinander verbunden sind. Serien, in denen die Protagonist_innen generell gegen das Betätigen von Lichtschaltern sind, ihre Zeit am liebsten in dunklen Seitengasse verbringen und reflexartig zu Pistolen und Gewehren greifen, sind normalerweise nicht mein Favourite. Orphan Black ist genau so … Weiterlesen

Beyoncé und die Emanzipation

Beyoncé und die Emanzipation

In mehrfacher Hinsicht ist Beyoncé Knowles neues Album „Beyoncé„, an den Maßstäben des Kommerziellen und Üblichen gemessen, außergewöhnlich. In diesem Artikel möchte ich meine ganz persönlichen Eindrücke darüber mit euch teilen. Ich begreife ihr neues Album beinahe schon als tiefenpsychologische Reise, auf die ich mich gestern Nacht bewusst eingelassen habe. Aber bevor ich in die … Weiterlesen

Dog Years.

Dog Years.

Was das Erdbeereis in den letzten Wochen gemacht hat? Online war es jedenfalls nicht so viel wie sonst. Und hat damit nicht nur eine ihrer besten Freundinnen in den USA und ihren kleinen Bruder im fernen Costa Rica sträflichst mit Mails und Skype vernachlässigt, sondern auch die Sugarbox. Ein bisschen schlechtes Gewissen hat es darum … Weiterlesen

Gegen die Wand

Gegen die Wand

Heute hab ich eine Theater-Empfehlung für euch. In der Garage X am Petersplatz kann mensch sich noch bis Anfang Juni Gegen die Wand anschauen. Gegen die Wand basiert auf dem gleichnamigen Film von Fatih Akın, der 2004 zurecht den Goldenen Bären gewann. Es ist der erste Teil einer Trilogie; der zweite Teil, Auf der anderen Seite, … Weiterlesen

Milena Michiko Flašar: „Ich nannte ihn Krawatte“

Milena Michiko Flašar: „Ich nannte ihn Krawatte“

In einem Park in Tokio begegnen sich auf einer Bank zwei Menschen, die aus dem Rahmen gefallen sind. Beide sind Außenseiter, die dem Leistungsdruck und den Ansprüchen der japanischen Gesellschaft an sie nicht standhalten. Taguchi Hiro ist 20 Jahre alt und ein sogenannter „Hikikomori“. (Hikikomori werden in Japan Menschen genannt, die aus Angst vor Leistungsdruck … Weiterlesen

John Irving: „In einer Person“

John Irving: „In einer Person“

„(…) bitte stecke mich nicht in eine Schublade. Ordne mich nirgends ein, bevor du mich überhaupt kennst!“ – Dieser Satz, der im Roman an zwei Stellen – unter anderem am Ende – geäußert wird, bildet das Rahmengerüst der neuesten Geschichte von John Irving, einem Plädoyer für die Akzeptanz der Vielfalt menschlicher Lebens- und Liebesweisen. William … Weiterlesen