Philosophie

DIE SUGARBOX-PHILO

Grundsätzliches vorweg: jeder Blogeintrag in der sugarbox ist eine Momentaufnahme der individuellen und persönlichen Wirklichkeit der_des jeweiligen Törtchens, Zuckerls, Brownies, Beerchens,… sprich des_der Blogger_in und kann mit der Wirklichkeit der anderen Redaktionspersonen viel, wenig, besonders viel, besonders wenig, gar nichts oder alles zu tun haben. Wir haben einen kleinsten oder größten gemeinsamen Nenner an politischen und/oder philosophischen Vorstellungen und trotzdem bestehen wir alle aus unterschiedlichen Zutaten. Heißt: sugarbox ist nicht dazu gedacht, als geschlossene Redaktion eine festgelegte, politische Linie zu verbreiten. Also: Was soll es denn dann?

Klarerweise hat sich sugarbox insgesamt einen Schwerpunkt gesetzt, denn was gibt ein Blog ohne Schwerpunkt schon her? sugarbox nimmt sich vor, das „queere Wien“ zu kommentieren, aus ihren Blickwinkeln zu charakterisieren, aber auch ganz allgemein queere Inhalte und Themen zu diskutieren. Natürlich weichen die Blogs aber auch zur Genüge von „queer“ und „Wien“ ab, wir erlauben uns, den lila Faden nach Lust und Laune zu missachten, um ihn wieder zu ziehen.

Trotzdem: Was meint sugarbox mit „queer“? Ein bisschen haben wir als Redaktion ja doch in der policy-Kiste gekramt: Einerseits verstehen wir unter „queer“ natürlich jenes Wien, das sich abseits der so liebevoll genannten „heteronormativen“ Welt bewegt, andererseits nehmen wir den Begriff „queer“ als solchen sehr ernst – nämlich jenen, der alle Lebenswelten umschließt und inkludiert, weswegen wir uns davon abgrenzen, wiederum so liebevoll genannte „heterosexuelle“ Lebens- und Liebesweisen zu exkludieren oder nicht genauso miteinfließen zu lassen. Diesen Grundsatz würden wir wohl ohnehin vertreten, als Unterstützung des Ganzen (und soviel sei verraten) setzt sich die Redaktion in ihrer Gesamtheit aber auch aus einer Vielfalt der unterschiedlichsten Identitäten, Biographien und Lebensstile zusammen. Wir verstehen „queer“ als allumfassend und fließend, auch wenn wir durch sugarbox im österreichischen www eine Lücke schließen möchten und den Fokus deswegen auf jene Lebens- und Liebeswelten richten, die unterrepräsentiert sind.

Der Gesamtcharakter der sugarbox formt sich aus unseren Beiträgen, welche sich wiederum aus den unterschiedlichen Interessen der Redaktionspersonen in ihrer jetzigen Konstellation speisen. Interesse bedeutet nicht Wertung oder Hierarchisierung nach vermeintlichem Wichtigkeitsgrad. Wir selbst sehen uns wohl am ehesten als eine handvoll Menschen mit feministischer und queerer Lesart der Welt und behalten uns aber vor, nicht alle bestehenden und veränderten Implikationen dieser Begriffshüllen zu berücksichtigen.

So sind wir, das möchten wir und so hoffen wir, dass sich der Zucker, das Mehl, das Salz, die Schoki, die Gelatine, u.v.m. mit all ihren Kombinationen, Wechselwirkungen und Trennungen in unseren Blogeinträgen wiederspiegeln.

Wir bieten und erhoffen euer Lesevergnügen,

die sugarbox!

...und was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s